Über uns
I. Grundsatzpapier „Coda“
Die „Coda“ ist eine regionale Leistungsgemeinschaft von Apothekerinnen und Apothekern aus der Region Aachen mit Einbindung aus den Teilbereichen Düren und Euskirchen.
Die „Coda“ wird in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG geführt.
Die Grundlage, die Gründung einer Leistungsgemeinschaft und demzufolge eine Neuorientierung zu bestimmen, basiert auf der Erkenntnis, ein neues Apothekenverständnis zu definieren und die „ Einzelkämpfer-Mentalität“ aufzugeben.
Die Erkenntnis und die hieraus resultierende Einstellung des Einzelnen definiert die Zielsetzung, in einer Konzentration den Veränderungsprozessen und Marktgegebenheiten besser gerecht zu werden und damit den betriebswirtschaftlichen Optimierungsprozess des
Einzelunternehmens zu gewährleisten.
Die Coda fördert die Ziele ihrer Mitglieder mit der Zieldefinition:
Die Standortsicherung und damit die Zukunftsperspektive der Einzel-Apotheke in einem sich fortlaufend veränderndem Umfeld zu gewährleisten.
I.1. Leitbild / Philosophie
Das Leitbild der ,,Coda“ ist geprägt und ausgerichtet als
Interessenvertretung
des Einzelmitgliedes mit dem Ziel, durch Beratung, Betreuung und Umsetzung in einer Leistungsgemeinschaft, die einheitlichen Funktionsbereiche
· EDV / Technik
· Warenwirtschaft / Einkauf-Verkauf
· Dienstleistungen
· Marketing
· Controlling
zu optimieren und demzufolge die betriebswirtschaftliche Bündelung der Erfolgsfaktoren des Einzelnen und der Gruppe zu sichern und nachhaltig zu gewährleisten.
Interessenvertretung in einer externen Kooperation (Großhandel) nach Maßgabe rechtlicher oder vertraglicher Gestaltung und Ausrichtung mit der Zielsetzung, durch partnerschaftliche Einbindung von Fach- und Sachkompetenz bei gegenseitiger Befruchtung die Funktionsbereiche insgesamt zu optimieren und zu begleiten.
Bestimmungsfaktor einer nachhaltig ausgerichteten externen Kooperation ist der Anspruch der ,,Coda“, durch ihre Gewichtung und Stärke in den Bereichen
- Mitverantwortung
- Mitbestimmung
auf einer partnerschaftlichen und gleichberechtigten Ebene der „FÖRDERUNG der INTERESSEN und ZIELE der Mitglieder“
gerecht zu werden.
Die „Coda“ ist die Interessenvertretung der Leistungsgemeinschaft. Der Anspruch des Einzelnen hat im Interesse der Gemeinschaft zurückzustehen.
„Einzelkämpfer“ in der Gemeinschaft sind förderlich
„Eigenbrödler“ schaden der Gemeinschaft"!!!
Die Umsetzungs- und Ausrichtungsstrategie dieser Philosophie ist definiert und inhaltlich zusammengefasst in einer organisatorischen Leitlinien- und Kompetenzstruktur.
Anlage
Organigramm
Aufbauorganisation ,,Coda“ KG
Die organisatorische Leitlinienstruktur basiert auf der Grundlage, durch Koordination und Konzentration die zielorientierten Aufgabenstellungen effizienter und geordneter zu gestalten und damit den Effizienzgrad der Umsetzungspotenziale zu erhöhen.
a) Grundlage der Steuerungsprozesse ist die Einbindung aller Mitglieder in der Verantwortung, eigene Erfahrungen, Fachwissen, Know-how, Ideen und Vorlagen in einem koordinierten Dialog mit dem Geschaftsf0hrer für die Gemeinschaft nutzbar zu machen.
Dies ist die fundamentale Basis einer gemeinschaftlichen Ausrichtung.
b) Grundlage der Kompetenz- und Organisationsstruktur ist eine partnerschaftliche, informative Arbeitsteilung, die auf Vertrauen und Kompetenz basiert und durch Effizienz die zielorientierte Entscheidungs- und Umsetzungsgrundlage beinhaltet.
Die Arbeitskreise sind auf Interessenlage und Fachkompetenz
ausrichtet.
c) Die Grundlage des Erfolges ist neben der Einbindung aller Mitglieder und der gesteuerten Arbeitsteilung, dass die Gruppenentscheidungen mitgetragen und von ALLEN aktiv umgesetzt .
werden.
1.2. Zielsetzung und geschäftliche Ausrichtung der „Coda“
a) Interessenvertretung des Einzelmitgliedes in einer gemeinschaftlichen Ausrichtung, um die Unabhängigkeit des Einzelnen zu gewährleisten und zu respektieren.
Durch gemeinsame Stärke und Zusammenarbeit den Veränderungsprozessen und Marktgegebenheiten gerecht zu werden.
b) Koordination der gemeinschaftlichen Geschäftsfelder im Innen- und Außenverhältnis.
c) Koordination und Kompetenzsteuerung in der Gestaltung und Umsetzung einer marktorientierten Leistungskooperation.
d) Aufbau und Intensivierung einer einheitlichen
EDV-Plattform
Steuerungsmodule
Zentrales Warenwirtschaftssystem
Kommunikation
Einkauf Marketing
Verkauf Controlling
Materialwirtschaft
Betriebswirtschaftliche Individualberatung
e) Langfristige Ausrichtung einer partnerschaftlichen Kooperationsform (Großhandel) zwecks Optimierung der Steuerungsmodule · Warenwirtschaff · Marketing · Controlling
Beratung und Betreuung in betriebswirtschaftlichen Grundsatzfragen bis hin zur Individualberatung im Finanzdienstleistungsbereich und in der Unternehmenssteuerung/Unternehmensberatung.
1.3. Schlussbemerkung/Entwicklungsgrundlage
Der „Coda-KG“ sind z.Z. 29 Gesellschafter als Kommanditisten angeschlossen.
Auf der Grundbasis einer einheitlichen EDV-Plattform mit Integration der Kommunikationsinstrumente sowie warenwirtschaftlicher Konzentration und Zentralisierung wird eine dynamische Weiterentwicklung der „Coda“ angestrebt.
Die Entwicklung der Grundbasis und einheitliche Umsetzung der Leitlinien und Kompetenzstruktur beinhaltet eine ausgewogene und händelbare Mitgliederentwicklung.
Basierend auf der Philosophie der „Coda“, bei hohem Qualitätsanspruch, wird mittelfristig eine Gesellschafferstärke von 50 - 60 Kommanditisten angestrebt.
Aachen, den 27.März 2009
Aufgabenteilung
I Geschäftsführung
a) Der Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft im Innen- und Außenverhältnis entsprechend den gesetzlichen oder vertraglichen Bestimmungen.
b) Koordination der Einbindung Gesamtmitglieder und Steuerung der Arbeitsteilung
„ Arbeits-Kreise“.
c) Coda-Vertretung in externen Kooperationsgemeinschaften entsprechend den rechtlichen oder vertraglichen Grundlagen und Verträgen.
d) Betriebswirtschaftliche Betreuung und Beratung der Gesamtmitglieder und Interessenvertretung im Finanzdienstleistungssektor, gemäß der Beschlussgrundlage Gesellschafterversammlung.
II. Arbeitskreise
a) Die Arbeitskreise unterliegen zielorientierten Aufgabenstellungen.
Anträge, Vorlagen und Überlegungen sollen durch Fachkompetenz und Effizienz in den erforderlichen Entscheidungs- und Umsetzungsprozess eingebunden werden.
b) Den Vorsitz der jeweiligen Arbeitskreise Übernimmt ein zugeordnetes Beiratsmitglied. Zwei weitere Mitglieder sowie ein Ergänzungsmitglied sollen aus der KG-Versammlung bestimmt werden.
c) Die Arbeitskreise treffen Ihre Entscheidung als Gruppenentscheidung autonom.
Ausnahme: Entscheidungen von besonderer Bedeutung, insbesondere wenn eine maßgebliche, wirtschaftliche und finanzielle Belastung des Einzelmitgliedes oder der Gesellschaft verursacht wird, ist die Entscheidung an den Gesamtbeirat zu vermitteln. Gegebenfalls ist die Zustimmung der Gesamtmitglieder einzuholen.
III. Beirat
Die bisherige Institution „Beirat“ wird beibehalten.
Durch die zugeordneten Aufgabenstellungen wird eine organisatorische Abgrenzung und Zuordnung der Beiratsmitglieder neu definiert.
Der Beirat hat sich in regelmäßigen Abständen durch die Fachbereiche im Gesamten auszutauschen und ggf. zugeleimte Entscheidungsgrundlagen aufzunehmen, bzw. als Beschlussgrundlage der KG-Versammlung vorzutragen.
